5 Tipps gegen Kopf- & Nackenschmerzen + wissenswertes

Kopfschmerzen oder Nackenschmerzen hat jeder schon mal erlebt.

Doch immer mehr Menschen leiden an chronischen Kopf- oder Nackenschmerzen, die sehr belastend sein können.

 

In diesem Artikel möchte ich 5 Tipps gegen Kopfschmerzen geben und darüber aufklären, wie die Probleme entstehen können und was man dagegen tun kann.

Allgemeines zu Kopf- & Nackenschmerzen

Kopfschmerzen können zur Qual werden.
Kopfschmerzen können zur Qual werden.

Jeder kennt das Gefühl von Kopfschmerzen.

Und einige Gründe dafür sind auch bekannt - zum Beispiel übermäßiger Alkoholkonsum oder eine zu geringe Wasserzufuhr.

 

Jedoch gibt es viele Menschen die an Kopfschmerzen leiden, bei denen die Ursache nicht direkt klar zu erkennen ist.

Dabei sind die möglichen Ursachen von Kopfschmerzen deutlich vielfältiger als die von Nackenschmerzen.

 

In dem nachfolgenden Text werde ich aufzeigen, wie Kopf- und Nackenschmerzen entstehen können, welche Formen es gibt, und was man dagegen tun kann.

Ursachen von Nackenschmerzen

Nackenschmerzen kommen - wie der Name schon sagt - im Nacken bzw. der Halswirbelsäule vor und es gibt mehrere mögliche Ursachen für Ihre Entstehung.

 

Die Ursache der Schmerzen muss dabei nicht unbedingt im Nacken selbst liegen. Es kann z.B. sein das die Schmerzen durch Reflexe verursacht werden, oder das eine Arthrose im Schultergelenk in den Nacken strahlt.

 

Am häufigsten ist aber eine schlechte Haltung für die Schmerzen im Nacken verantwortlich.

Da heutzutage die meisten Menschen einem Büro-Job nachgehen,

ist es kein Wunder das immer mehr Menschen an Nackenschmerzen leiden.

Wird nämlich bei der Arbeit am Schreibtisch eine schlechte Haltung eingenommen, kommt es zur Verspannung der Nackenmuskulatur.

Dabei fallen die Schultern und der Kopf nach vorne und die Hals- und Brustmuskulatur verkürzen mit der Zeit immer mehr.

Ebenso verkürzen und versteifen die Faszien in der gesamten Halsloge.

 

Es gibt jedoch noch weitere Ursachen für Nackenschmerzen, die in Betracht gezogen werden müssen:

  • Degenerative Erkrankungen wie: Arthrose, Spondylose, Osteophyten, Bandscheibenvorfall.
  • Entzündungen der Halswirbelsäule: Morbus Bechterew, Rheumatoide Arthritis, Spondylitis.
  • Traumata: Schleudertrauma oder Wirbelbruch.
  • Tumoren, Osteochondrose, Segmentale Dysfunktionen, Facettensyndrom, Operationen, uvm.

Oft wird die schwammige Diagnose des sogenannten "HWS-Syndroms" gestellt.

Dabei wird den Syndromen aber viel mehr ein Name aufgedrückt als das etwas dagegen getan wird.

Ursachen von Kopfschmerzen

Kopfschmerzen kommen in einer Vielzahl von verschiedenen Formen vor.

Dabei kann der Bereich, in dem die Kopfschmerzen empfunden werden, stark variieren.

Außerdem sind die Ursachen sehr vielfältig.

 

Grundsätzlich handelt es sich bei Kopfschmerzen oft um eine Reizung von bestimmten Sturkturen. Das können die Hirnhäute sein, Blutgefäße im Kopf oder die zum Kopf führen, Hirn- oder Spinalnerven oder die Schädeldecke.

 

Das Gehirn selbst besitzt keine Schmerzrezeptoren.

 

Prinzipiell teilt man den Kopfschmerz in primär und sekundär ein.

Beim Primären Kopfschmerz ist der Kopfschmerz selbst das Problem, beim sekundären ist er eine Begleiterscheinung eines anderen Symptoms.

 

Schauen wir uns zunächst an, was für Ursachen Kopfschmerzen bedingen können. Ich ordne die Ursachen nach der Häufigkeit:

 

   häufig:

  • eingeschränkter Blutfluss zum, im und vom Gehirn
  • verspannte Muskulatur, z.B. am Hals, Nacken, Kaumuskulatur etc.
  • Referred pain
  • Dehydration
  • Hypertonie
  • hormonelle Störungen 
  • Stress
  • Schlafmangel
  • Skoliose
  • Alkohol

  weniger häufig:

  • Schleudertrauma
  • degenerative Erkrankungen
  • Sinusitis
  • Allergien
  • Erhöhung des Hirndrucks
  • Hirninfarkt
  • Meningitis
  • Schädelblutungen
  • etc.

Aus osteopathischer Sicht kann man jedoch sagen, dass in den meisten Fällen entweder die Blutzufuhr eingeschränkt ist oder aber die Ausprägung der Wirbelsäulenkrümmung zu stark ist.

Dadurch werden dann die Strukturen im Hals und vor allem Nacken (Nerven, Blutgefäße, Lymphbahnen etc.) zu stark komprimiert und es kommt zu einem Rückstau bzw. einer Unterversorgung im Kopf.

Formen von Kopfschmerzen

Prinzipiell unterscheidet man zwischen 4 Formen von Kopfschmerzen.

Am bekanntesten und auch am häufigsten ist die:

  • Migräne:

Die Migräne zeichnet sich durch einen pulsierenden und sehr intensiven Kopfschmerz aus.

Sie tritt wiederholt, anfallsartig und oft auch einseitig auf.

Als Begleiterscheinung können Licht- und Lärmempfindlichkeit, Übelkeit, eine Aura oder sogar neurologische Ausfälle auftreten.

 

Ebenfalls häufig leiden Menschen unter:

  • Spannungskopfschmerzen:

Diese Form der Kopfschmerzen betrifft den gesamten Kopf und ist nicht so schmerzintensiv wie die Migräne.

Der Schmerz wird oft als dumpf und drückend beschrieben.

Auch hier können Begleiterscheinungen auftreten, wobei diese ungleich seltener vorkommen.

 

  • Clusterkopfschmerz:

Der Clusterkopfschmerz ist sehr gut zu erkennen, da er einige bestimmte Charakteristiken aufweist.

Er tritt nämlich vor allem im Bereich des Gesichtes zwischen Augen und Schläfe auf.

Die Begleiterscheinungen betreffen deshalb auch eher die Augen, es kann z.B. verstärktem Tränenfluss oder roten Augen kommen.

 

  • zervikogener Kopfschmerz:

Der typische, unregelmäßige Kopfschmerz. Die Intensität reicht von leicht bis stark.

Der Schmerz selbst weißt eine dominante Seite auf und ist somit einseitig.

Begleiterscheinungen treten auf, wenn auch nicht sehr häufig.

5 Tipps gegen Kopfschmerzen

Im nachfolgenden möchte Ich 5 Tipps geben, um Kopfschmerzen vorzubeugen!

Natürlich gibt es keine Garantie dafür, dass Sie mit diesen Tipps keine Kopfschmerzen mehr bekommen, aber die Wahrscheinlichkeit lässt sich deutlich verringern!

 

Tipp 1: Suche einen Osteopathen auf!

Ja, dieser Punkt war abzusehen. Dabei ist er so effektiv wie offensichtlich: Quäle dich nicht länger mit Kopfschmerzen, als es nötig ist. Suche einen qualifizierten Osteopathen auf, der die Ursache für deine Kopfschmerzen findet und sie erfolgreich behandelt!

 

Tipp 2: Trinke genug Wasser!

Es steht außer Frage das eine Dehydration Kopfschmerzen verursachen kann.

Lass' es nicht so weit kommen! Eine hohe Wasserzufuhr ist nicht nur gut gegen Kopfschmerzen, sondern bringt noch viele andere Vorteile für den Körper mit sich!

 

Tipp 3: Achte auf dein Kissen!

Die Wahl der richtigen Matratze aber vor allem des richtigen Kissens ist essentiell für einen gesunden Nacken.

Schläft man auf dem Bauch, ist der Nacken sowieso verdreht. Wenn man auf der Seite schläft und das Kissen zu weich ist, hängt der Nacken durch.

In beiden Fällen wird der Nacken und damit auch die Gefäße und andere Strukturen komprimiert. Ich empfehle daher ausdrücklich auf dem Rücken zu schlafen!

 

Tipp 4: reduziere deinen Stress!

In der heutigen Zeit ist Stress fast schon zur normalität geworden und wird allgemeinhin akzeptiert - ohne sich über die Folgen Gedanken zu machen. Stress wird kaum noch wahrgenommen, dabei sind die Auswirkungen klar: Stress bedeutet Ausschüttung von Cortisol, und Cortisol kann Kopfschmerzen und viele andere Symptome verursachen!

 

Tipp 5: treibe Sport!

Sport ist nicht nur gut für die Seele sondern natürlich auch für den Körper! Stress wird abgebaut und das kardiovaskuläre System wird trainiert.

Menschen die Sport treiben haben nachweislich seltener Kopfschmerzen.

Fazit

Kopfschmerzen sind ein lästiges Thema. Besonders einschränkend sind sie, wenn sie chronisch werden.

Es gibt viele verschiedene Arten von Kopfschmerzen mit unterschiedlichen Charakteristiken.

Die Ursachen sind meistens vielfältig, und dem Laien ist es oft nicht möglich zwischen den verschiedenen Formen zu unterscheiden.

 

Mit den hier genannten Tipps können Sie die Intensität Ihrer Kopfschmerzen verringern und die Häufigkeit reduzieren.

Ich empfehle defintiv einen Besuch bei einem Arzt oder Osteopathen um die Ursache der Kopfschmerzen anzugehen!

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