Neurorezeptor Therapie

Die Methode des Proprioceptive Deep Tendon Reflex (P-DTR) wurde von Dr. Jose Palomar entwickelt und wird seit einigen Jahren erfolgreich in der klinischen Praxis eingesetzt. P-DTR ist die erste neurologische manuelle Therapie basierend auf Neurologie, Neurophysiologie, Biomechanik und Grundlagen der Angewandten Kinesiologie.

P-DTR ist ein neurologisches, reflexogenes System, das ein breites Spektrum funktioneller Probleme effizient behandelt und muskuloskeletale, gastrointestinale, hormonelle, chemische und emotionale Dysfunktionen löst. 

Funktionsstörungen sind physiologische und reflexive Störung, denen in den meisten Fällen ein Kompensationsmechanismus innewohnt. Das Hauptziel der   P-DTR-Behandlung besteht darin, die optimale reflexive Aktivität des Nervensystems für einen Stimulus wiederherzustellen. Dies schließt die motorische, vegetative und sensorische Reaktion ein, die zu keinen vom Patienten wahrgenommenen Schmerz- oder Beschwerdensymptomen, einem optimalen Bewegungsumfang und einer angemessenen Anpassung an die Bedingungen der äußeren Umgebung führen würden. Mit anderen Worten: Neurologische Gesundheit wird auf diese Weise wiederhergestellt.

P-DTR ist eine sehr sanfte, nicht-invasive und schmerzlose Methode, die auf der manuellen Echtzeitwirkung bestimmter sensorischer Rezeptoren auf den menschlichen Körper beruht. Dr. Palomar hat ein einzigartiges System neurologischer Arbeitsweisen geschaffen und die vorhersehbaren "Regeln" entdeckt, die zeigen, wie das ZNS auf Stimuli reagiert. Er hat ausgiebig den Unterschied in der ZNS-Antwort unter normalen Bedingungen (keine Dysfunktion) und während der Stimulation eines dysfunktionalen afferenten Inputs gezeigt. Die Arten der manuellen afferenten Eingaben (Stimuli), die verwendet werden, können auf verschiedene Arten hergestellt werden, einschließlich leichtem reiben (um die Rezeptoren der Berührung zu stimulieren), lokales Dehnen (um Golgi-Rezeptoren zu stimulieren), starker Druck (Pacini-Rezeptoren) und viel mehr. Heute arbeitet P-DTR mit den meisten der Exorezeptoren, Interorezeptoren und Propriozeptoren, die den afferenten Eingang in das ZNS bilden.

Die physiologische Erklärung dieser Methode ist logisch - jede Art von Rezeptor (zum Beispiel: Golgi, Pacini, Vibration, Nozizeptoren etc.) wird stimuliert und wenn die Schwelle für diesen Rezeptor durch die Menge an Stimuli überschritten wurde, werden die Stimuli in elektrische Impulse umgewandelt. Diese elektrischen Impulse bilden die afferente Information, die das ZNS erreicht, wobei jede Art von Eingabe entlang ihrer jeweiligen Pfadwege weitergeleitet wird. Das ZNS empfängt diese Information, interpretiert sie und macht eine Motor- oder Drüsenreaktion basierend auf der Synthese aller empfangenen Informationen. Zum Beispiel das Gefühl von Schmerz. Es wird direkt im Gehirn synthetisiert und ist ein komplexes Produkt der Information aus den nozizeptiven, propriozeptiven und exterozeptiven Systemen. Einfach gesagt, ist das Schmerzempfinden die Interpretation des Gehirns aufgrund einer komplexen Integration von Informationen aus verschiedenen Quellen.

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