Wirkungsweise

Das ZNS kontrolliert alle funktionellen Prozesse des Körpers auf physischer, biochemischer, endokriner, emotionaler und mentaler Ebene.

 

• Jede funktionelle oder dysfunktionale Veränderung wird vom ZNS definiert

• Das ZNS empfängt und interpretiert externe und interne Informationen 24/7

• Jede motorische Reaktion, jede Ausschüttung oder Reaktion auf einen bewussten Gedanken hängen von der Qualität der erhaltenen Informationen und die Qualität ihrer Interpretation ab

• Ein falsches, verzerrtes, übermäßiges Schwellensignal von den Rezeptoren wird neuromuskuläre-, endokrine- oder Verhaltensstörungen verursachen

• Die Hauptursache für Dysfunktionen ist die ankommende afferente Information in das ZNS

• Neurologische Funktionsstörungen können auf unbestimmte Zeit bestehen bleiben und die optimale Leistung des Individuums beeinflussen (in vielen Fällen langfristig)

• Das ZNS moduliert ständig eingehende Signale, um sie steuern zu können und eine angemessene Reaktion auf die Umwelt zu ermöglichen

 

Die P-DTR-Methode bietet die Werkzeuge zur Lokalisierung und Diagnose der dysfunktionalen Rezeptoren, um alle Teile einer Dysfunktion zu stimulieren, um den vorrangigen Bereich zu finden, der für die Dysfunktion des Nervensystems am wichtigsten ist.

Dadurch verändert sich die Integration aller schädlichen Reize und die Bildung vom Gefühl des Schmerzes selbst.

Der theoretische Kern der Methode ist die Paarung von dysfunktionalen afferenten Signalen. Die übermäßige afferente Information, die an das ZNS kommt verursacht eine quantitative Veränderung der Information und führt zu Problemen im ZNS.

 

Mit anderen Worten, jeder Stimulus für einen dysfunktionalen Rezeptor wird kompensiert.

Ein neurologisch gesundes und gut organisiertes ZNS erhält ständig und analysiert die eingehenden Informationen, um eine geeignete motorische und / oder Drüsenreaktion hervorzurufen. Können Signale richtig verarbeitet und weitergeleitet werden, gibt es kein Problem. 

Ist allerdings das ZNS überfördert oder gibt es falsche bzw. zu viele Informationen, muss das ZNS kompensieren, um damit fertig zu werden.

 

Solche Kompensationen können Schmerz, eingeschränkte Bewegung, Müdigkeit etc. sein.

 

Doktor Palomar untersuchte die Rezeptoren mit abnormalen hohen Signalen und fand heraus, dass nur eines dieser dysfunktionalen Rezeptorenfelder jeweils vorhanden ist. Diese werden als primäre dysfunktionale Zone priorisiert. Dieses Rezeptorfeld sendet ein hohes Signal und wird immer von einem anderen Rezeptor kompensiert, der als sekundäre Hauptkompensation wirkt und auch ein übermäßiges Signal abgibt. Ist diese Kompensation vom sekundären Rezeptor nicht genug, schafft das Gehirn andere sekundäre (virtuelle) Kompensationen, und wenn dies nicht ausreicht, wird das Gehirn weiterhin neue schaffen um die Dysfunktion zu kompensieren.

 

Doktor Palomar entdeckte, dass jedes dysfunktionale Signal Auswirkungen auf den myotatischen Reflex der Muskeln (Spindelzellen) hat und daraus die Veränderung der Muskeln im manuellen Muskeltest (MMT) verändert wird. Das falsche Signal von jeder Art von Rezeptorfeld kann eine funktionelle Schwäche beim Muskel(test) verursachen, sowie eine Hypertonie und/oder eine globale Hypotonie/Hypertonie. 

Alle primären, sekundären und tertiären dysfunktionalen Rezeptoren haben assoziierte Muskeln und eine besondere Hemmung oder Hemmungsmuster, abhängig davon, auf welcher Ebene des ZNS das Signal blockiert ist.

 

Sobald die dysfunktionellen Rezeptorfelder - sowohl primäre als auch sekundäre - gefunden und bestätigt sind, kann der dysfunktionale afferente Informationsfluss durch einen spezifischen "Reset" zurückgesetzt werden. Stimulation beider Rezeptorfelder zur gleichen Zeit verursacht eine gegenseitige Kompensation beider Signale. Wird dazu ein tiefer Sehenreflex (Deep tendon reflex) gegeben, wird die abweichende Information "zurückgesetzt".

 

Doktor Palomar entdeckte, dass DTR (ein tiefer Sehnenreflex, z.B. an der Patellasehne) nicht nur einen lokalen Reflex verursacht (wie in den Lehrbüchern beschrieben), sondern das gesamte zentrale Nervensystem und die neurologische Antwort des Gehirns beeinflusst.

Eine der möglichen Erklärungen könnte sein, dass der tiefe Sehnenreflex selbst ein Korrektiv ist und / oder ein Schadenskontrollmechanismus für das ZNS, und es dem Gehirn ermöglicht die afferenten Informationen korrekt zu bewerten und sofort eine angemessene Antwort zu senden.

Wenn das primäre und das sekundäre Feld stimuliert werden, empfängt das Gehirn Informationen aus diesen spezifischen Bereichen und wird akut sensibilisiert. Das Hervorrufen eines DTR hilft dem Gehirn, die abnormale Information wiederherzustellen und setze es auf normale Werte zurück. Das Gehirn hätte also keine Notwendigkeit mehr, zu kompensieren.

 

In den meisten Fällen ist das Ergebnis dieser Behandlung sofort sichtbar und spürbar - Schmerzsymptome verschwinden oder nehmen signifikant ab, der Bewegungsumfang verbessert sich, assoziierte Muskeln werden als normotone getestet.

 

 

Die spezifischen Diagnose-, Stimulations- und Behandlungsinstrumente wurden für die 12 Hirnnervenpaare entwickelt (sensorische, motorische und viszeromotorische Funktionen) und ermöglichen die Behandlung zahlreicher neurologischer Dysfunktionen und Symptome.

Der MMT (manueller Muskeltest) und ein spezifischer Stimulus für einen bestimmten Nukleus werden verwendet, um eine normale und abnormale Reaktion des ZNS zu definieren und die primäre Dysfunktion und das kompensatorische Muster des Gehirn zu diagnostizieren und zu behandeln.

 

Gegenwärtig wird die P-DTR-Methode erforscht und gründlich untersucht.

Die vorläufige elektroneuromyographische Forschung, die von der Abteilung für Neurowissenschaften, Physiotherapie und Reflextherapie der Staatsuniversität in Smolensk durchgeführt wird, zeigte deutlich die Wechselbeziehung zwischen den primären und kompensatorischen dysfunktionalen Rezeptorfeldern und bestätigte die Hypothese der Paarungssignale.

 

Außerdem bestätigt die hohe Zahl an weltweit erfolgreich behandelten Patienten mit den unterschiedlichsten Symptomen diese Therapie.

Sie kann sowohl einzelnt isoliert angewandt werden als auch in Kombination mit anderen Therapien, z.B. Osteopathie

 

Praxisadresse:

Schäfergasse 46

Frankfurt am Main, Hessen, 60313

+49 171 79 55 877      

Fabian.Indig@gmail.com

https://www.osteopathie-indig.de

Bei Fragen oder Anregungen

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.